slide2.jpg

Wir danken:      

Der Genuss von Weinbergschnecken (Helix pomatia) hat in Wien eine lange Tradition,die bis ins Mittelalter reicht. Auch schon die Römer im nahen Carnuntum schätzten sie sehr. Bis ins 19. Jahrhundert gab es in Wien hinter der Peterskirche einen eigenen Schneckenmarkt. Sogenannte Schneckenweiber boten dort die „Austern des kleinen Mannes“ je nach Größe und Qualität in bis zu acht Preiskategorien an.

Weinbergschnecken sind durch ihr feines, erdig nussiges Aroma ein hervorragender Geschmacksträger. Man verspeiste sie damals besonders gerne gekocht, auf Altwiener Art, in Knoblauchbutter geschwenkt, in Bierteig getaucht und in heißem Schweineschmalz schwimmend herausgebacken, dann auch in einer Sauce aus Essig, Kren und Zwiebeln oder mit Butter und Sardellen gefüllt, oder auf eine ganz besondere Wiener Art - gezuckert.

Im Kochbuch der Katharina Prato aus dem 19. Jahrhundert, findet man sechs Schneckengerichte unter den Fastenspeisen. Genießerische Mönche zählten Schnecken einfach zu den Fischen! Um diese Wiener Tradition zu erhalten, werden auf einem alten Bauernhof am südlichen Stadtrand Wiens Weinbergschnecken in natürlicher Freilandhaltung gezüchtet.


Historisch belegte Region der Produktion: Wien

 

Kontakt:
WIENER SCHNECKE
Andreas Gugumuck
Rosiwalgasse 44, A-1100Wien
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.wienerschnecke.at

 

View the embedded image gallery online at:
http://archedesgeschmacks.at/wiener-schnecke#sigProId4e1b43355e
.