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Der Uhudler ist untrennbar mit der kulinarischen Tradition und regionalen Identität des Südburgenlandes verbunden. Für den Uhudler werden nur unveredelte Sorten (sog. Direktträgersorten wie Delaware, Ripatella, Concord oder Elvira) verwendet, die seit über 100 Jahren in der Region beheimatet sind. Da sie gegen Reblaus und Pilzkrankheiten resistent sind, ist kein chemischer Pflanzenschutz nötig. Typisch für den Uhudler ist sein Geschmack nach Waldbeeren und die charakteristische herbe, säurebetonte Note. Neben Weiß- und Rosè-Weinen werden Säfte, Essige, Marmeladen, Pralinen, Würste, Käse, uvm. aus Uhudlertrauben hergestellt.


Dennoch ist die Zukunft des Uhudlers ungewiss: Nach dem ersten behoördlichen Verbot in den 1930ern wurden die für den Uhudler verwendeten Direktträgersorten nahezu ausgerottet. Dank intensiver Bemühungen durch den Verein der Freunde des Uhudler und einer Novellierung des Weingesetzes 1992 darf der Uhudler heute wieder offiziell erzeugt und verkauft werden. Nach 2030 wird eine neue Weinbauverordnung festgelegt, von der abhängt, ob die Uhudler-Rebflächen erhalten bleiben oder per Gesetz gerodet werden müssen. Damit würde der Uhudler für immer ausgelöscht.


Historisch belegte Region der Produktion: Südburgenland, Bezirke Güssing und Jennersdorf

 
Kontakt:
Verein der Freunde des Uhudler
Weinmuseum 1, A-7540 Moschendorf
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uhudlerverein.at

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