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Der gelbe Spenling gilt als bodenständig und wurde bereits römerzeitlich nachgewiesen. Die Frucht ist klein und länglich, 23-26 mm hoch, 20-22 mm breit und 18-22 mm tief. Vielfach erscheinen die Früchte paarweise. Die Schale ist rein gelb, ohne Punkte und stark weißlich bereift. Sie ist gut abziehbar. In der Vollreife äußerst druckempfindlich und rasch braunfleckig. Der Stiel ist mit 13-16 mm kürzer als die Frucht, derb (über 1mm im Durchmesser), von hellgrüner Grundfarbe und stark filzig behaart. Das Fruchtfleisch ist wachsgelb, mäßig saftreich und sehr süß. Der Stein ist vom Fruchtfleisch gut lösend. Der Kern ist  beidseitig scharf zugespitzt. Gemessen an anderen Formen der Pflanzenverwandtschaft ist der Wuchs des gelben Spenling mittelstark bis stark mit straff aufwärts gerichteten, derben Zweigen. Der Wuchs ist bei entsprechender Pflege einstämmig. Sich selbst überlassen verwildert der Spenling rasch und bildet durch Wurzelbrut und Kernaufschlag dichte Obsthecken. Wegen seiner klimatischen Härte ist er prädestiniert auf eigener Wurzel zu stehen. Breit anbaufähig (bis 800m). Die Blüte ist mittelfrüh, deutlich vor der Hauszwetschke. Pflückreife ab Mitte August bis Ende August, vollreif nur kurz lagerfähig. Ertrag früh einsetzend, reichtragend.

Der Spenling wird als Obst verzehrt oder zu Kompott, Schnaps oder Marmelade verarbeitet.

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