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Name Laufener Landweizen  
Wissenschaftlicher Name Triticum aestivum  
Nahrungsmittelkategorie (3 möglich) Getreide und Mühlenprodukte  
Land Österreich, Bayern  
Region (3 möglich) Salzburg  
Produktbeschreibung Der Laufener Landweizen ist eine historische Winterweizensorte aus dem Rupertiwinkel, welcher früher Teil von Salzburg war, heute aber zu Bayern gehört. Erstmals erwähnt wurde die Weizensorte im 16. Jahrhundert. Heute bewährt sie sich sich vor allem im Alpenvorland, dort kann auch die hohe Niederschlagsrate dem robusten Getreide nichts anhaben.

Die Weizensorte wurde über viele Jahre in der Genbank Braunschweig erhalten und später in Bayern erhaltungszüchterisch bearbeitet. Heute wird die Sorte in Österreich und Deutschland von einigen Landwirten angebaut. Den größten Produzent der Urgetreidesorte findet man derzeit in St. Georgen (Salzburg), welcher bemüht ist den Anbau des Getreides in Österreich und Deutschland auszuweiten und die benötigte Menge für die Vermarktung des Gereides an Bäckereien zu produzieren.

Der Laufener Landweizen ist als frühere, regional verbreitete Landsorte robust im Wuchs, winterhart und anspruchslos. In Anbau, Standfestigeit und Ernte entspricht die Weizensorte den Anforderungen der ökologischen und biologischen Landwirtschaft. Durch die massive Verankerung des starke Wurzelwerks und dem schnellen Abtrocknen des Strohs nach Regen, sind Pilz- und Windresistenz gewährleistet. Der Laufener Landweizen gilt als einzige übriggebliebene Weizenlandsorte des Rupertiwinkels.
 
Zubereitung/Verwendung in der Küche Der Geschmack des Laufener Landweizens ist nussig und sehr angenehm, in der Verarbeitung sind besonders die ausgezeichneten Backeigenschafen zu erwähnen. Das aus dem Weizen gewonnene Gebäck bleibt lange frisch und saftig.