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Name Holzapfelessig
Wissenschaftlicher Name  
Nahrungsmittelkategorie (3 möglich) Essig
Land Österreich
Region (3 möglich) Steiermark, Kärnten

 

Produktbeschreibung

Der Holzapfel, Rohware für den gleichnamigen Essig, ist keine definierte Apfelsorte im eigentlichen Sinn. Der Holzapfelbaum, so wie er in mehreren Obstgärten im Weststeirischen Hügelland und der Koralpe gefunden wurde, wird aus Samen gezogen und ist somit ein Sämling des Kulturapfels. Die Besitzer eines solchen Baumes nennen ihn „Holzapfel“ und unterscheiden diesen von anderen Apfelbäumen, deren Früchte als Tafel- und Wirtschaftsobst verwendetet werden.
Die in Obstgärten kultivierten Holzapfelbäume weisen einen typischen „Wildobstcharakter“ auf: sie sind kleinfrüchtig, gerbstoffhältig und säurebetont. Holzäpfel eignen sich nicht für den Frischverzehr. Die Gerbstoffe, die den adstringierenden („pelzigen“) Geschmack verursachen, bleiben auch nach längerer Lagerung erhalten. Die Holzäpfel sind nicht ident mit dem europäischen Wildapfel.

 

Zubereitung/Verwendung in der Küche

Der Essig wird traditionell im offenen Gärvefahren hjergestellt. Von Ernte bis zum fertigen Produkt vergehen drei Jahre. Ein Fass steht im Keller und wird jedes Jahr zur Apfelernte mit frisch gepresstem ungefilterten Holzapfelsaft aufgefüllt. Das heisst auf den breits bestehenden Essig wird frischer Apfelsaft gefüllt. Manchmal kann es passieren, dass der Essig "fädig" wird, sich also ungewünschte Bakterien ausbreiten. In dem Fall wird die Essigmutter herausgenommen, gewaschen und mit frischem Apfelsaft wieder angesetzt. Die über Jahrzehnte aktive Essigmutter tut dann ihre Arbeit und macht Mostessig draus. Essig wird nach Gebrauch entnommen. Der Essig ist nicht pasteurisiert, daher kommt es in der Flasche zu Schlierenbildung, verursacht durch das Wachstum der Essigmutter. Der Essig wird zum Würzen und für Salate verwendet und finden Anendung in der Volksmedizin.