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Name Steirische Schafnase
Wissenschaftlicher Name Malus domestica
Nahrungsmittelkategorie (3 möglich) Obst
Land Österreich
Region (3 möglich) Steiermark

 

 

Produktbeschreibung

Die Apfelsorte soll aus der Steiermark nach Nikita an der Krim und von dort wieder nach Deutschland gekommen sein. Liegel, der diesen Apfel zuerst "Ochsennase" nannte, hat ihn von Justizrat Burchard in Landsberg an der Wild erhalten. Die Steirische Schafnase soll außerdem der Lieblingsapfel des Erzherzog Johann gewesen sein. Häufig zu finden ist die Sorte nur in der Steiermark, wo sie höchstwahrscheinlich auch entstanden ist.

Die Steirische Schafnase ist mittelgroß bis groß, ihre Form ist schmal kegelförmig und kelchseitig häufig etwas eingeschnürt. Bei hohem Ertrag fallen die Früchte wesentlich kleiner aus. Die Schale der Apfelsorte ist feinrau, schwach fettig und eher zäh. Die Grundfarbe zur Zeit der Pflückreife ist grüngelb und verändert sich nach der Lagerung zu hellgelb. Die Deckfarbe ist rot verwaschen, dazwischen rot und dunkelrot gestreift.

Das Fruchtfleisch der Steirischen Schafnase ist weiß bis grünlich weiß und wird im Lager rasch weich. Die Apfelsorte schmeckt süßsäuerlich, aromatisch und ist nur mäßig saftig. Im Naturlager ist der Apfel bis Dezember haltbar, im Kühllager bleiben die Früchte bis Jänner genussfähig.
Zubereitung/Verwendung in der Küche Der Apfel wird aufgrund des Namens, des auffälligen Erscheinungsbilds und des eigentümlichen Geschmacks hauptsächlich am Bauernmarkt und im Ab-Hof Verkauf angeboten. Zur Sortenreinen Saftherstellung ist die Steirische Schafnase nur bedingt geeignet, sie eignet sich allerdings gut im Gemenge mit anderen Sorten. In der Steiermark wird die Schafnase von renommierten Brennern zu Destillaten verarbeitet.