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Name Tiroler Spitzlederer
Wissenschaftlicher Name Malus domestica
Nahrungsmittelkategorie (3 möglich) Obst
Land Österreich
Region (3 möglich) Tirol
Produktbeschreibung
Die Herkunft der Sorte liegt vermutlich in Tirol und Südtirol, da sie hier bis heute noch am stärksten verbreitet ist. In Niederösterreich dürfte der Spitzlederer selten sein, es ist lediglich ein Standort in der Buckligen Welt bekannt.

Zum ersten Mal beschrieben wurde die Sorte bereits vor 1900, nach neuesten Genomuntersuchungen ist der Tiroler Spitzlederer eine Mutante des Spitzlederers.

Die Schale der Sorte ist fein rau und dünn. Ihre Farbe ist grüngelblich bis gelb, diese ist aber kaum sichtbar, da der Tiroler Spitzlederer zur Gänze mit hellockerfarbenem feinem Rost überzogen ist. Das Fruchtfleisch des Tiroler Spitzlederers ist grünlichweiß bis weiß, feinzellig, mäßig saftig. Im Biss ist die Sorte anfangs knackig fest, später wird das Fruchtfleisch etwas mürber. Ein süßsäuerlicher Geschmack mit angenehm renettenartigem Aroma zeichnet den Tiroler Spitzlederer aus. Pflückreif ist die Sorte Ende Oktober, Genussreife erhält sie im November und haltbar ist der Tiroler Spitzlederer bis etwa Mai.
Zubereitung/Verwendung in der Küche Der Tiroler Spitzlederer ist eine hervorragende Tafelsorte für Liebhaber von Lederäpfeln. Aber auch für die Herstellung von Most und Säften sowie für Kompott und zum Dörren eignet sich die Sorte gut.