slide2.jpg

Wir danken:      

 

Name Subirer, Subira
Wissenschaftlicher Name Pyrus communis
Nahrungsmittelkategorie (3 möglich) Destillate
Land Österreich
Region (3 möglich) Vorarlberg
Produktbeschreibung Subirer ist ein traditionell hergestellter, sortenreiner Birnenbrand der Lokalsorte Saubirne (Pyrus communis). Die Birnensorte aus dem Bodenseeraum wurde erstmals 1854 erwähnt, der Subirer Birnenbrand wird seit ca. 120 Jahren in Vorarlberg hergestellt und hat damit eine lange Tradition.

Das Brennen der Frucht stellte früher eine Überschussverwertung dar. Die Subirabirne (Saubirne) wurde nicht sortenrein gebrannt, sondern zur Verfeinerung dem "Obstler" beigemengt.

Die ältesten Originalbäume dürften Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der Belebung des Obstbaues auch in Vorarlberg gepflanzt worden sein, wo die Sorte auch unter dem Namen "Haberbirne" verbreitet war. Die meisten dieser alten Bäume sind über die letzten Jahrzehnte abgestorben.

Die Saubirne ist eine kleine bis mittelgroße Frucht, regelmäßig geformt und besitzt eine raue Oberfläche sowie zahlreiche auffallende Schalenpunkte. Im reifen Zustand wird die Frucht gelb, auf der Sonnenseite bekommt sie eine typische orange, verwaschene Färbung.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dann mit der reinsortigen Destillation des Subirers begonnen. Der Geschmack des Destillats (mind. 40 und max. 45 % vol. Alkoholgehalt) zeichnet sich durch ein zartherbes und leicht zitroniges Aroma aus. Die Maische des Subirer ist eher trocken und der Ertrag liegt bei ca. 7 Litern pro Hektoliter. "Subirer" ist für das geographische Gebiet Vorarlberg geschützt im Codex Alimentarius Austriacus.
Zubereitung/Verwendung in der Küche In früheren Zeiten stand bei der Verwertung der Subirabrine eher das Frischobst, das Dörren oder der Most im Vordergrund. Das reinsortige Brennen der Sorte begann erst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Brennerei Armin Schertler in Wolfurt. Durch Schertlers Überzeugungsarbeit können heute Spitzenpreise für diesen reinsortigen Edelbrand erzielt werden.