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Name Brabanter Krapfen
Wissenschaftlicher Name bellaria
Nahrungsmittelkategorie (3 möglich) Süßspeisen
Land Österreich
Region (3 möglich) Burgenland
Produktbeschreibung Im Burgenland kommt der Hochzeitsmehlspeise eine zentrale Bedeutung zu. Tradition im Burgenland hat auch das sogenannte "Bschoadpackerl" für welches übergebliebene Reste von Torten, Keksen und anderen Mehlspeisen nach der Hochzeit zusammengepackt und den Gästen mitgegeben werden. Diese Tradition wird mittlerweile von anderen "Give-aways", wie Honig oder Wein abgelöst.

Im Falle einer Hochzeit im Dorf ist es außerdem üblich, dass die Frauen der Ortschaft gemeinsam backen und die Hochzeitsgäste vor der Feier Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Nüsse, etc. zum Brautpaar bringen, damit reichlich Süßspeisen produziert werden können. Aber auch diese gemeinschaftsstärkende Tradition ist vom Aussterben bedroht. Heute findet das Backen nur mehr begrenzt im familiären Umfeld statt, da das Wissen um alte Rezepte nach und nach verloren geht.

Im Burgendland gibt es aber noch vereinzelt Hochzeitsbäckereien, bei denen man traditionelle Brabanter Krapferl aus echter Handarbeit erwerben kann, aber auch diese Betriebe verschwinden immer mehr aus den Orten.
Zubereitung/Verwendung in der Küche Bei der Herstellung dieser Hochzeitsmehlspeise wird auf alte, überlieferte Rezepte zurückgegriffen und sie findet auch heute noch in echter Handarbeit und ohne Konservierungsstoffe statt. Deshalb finden auch weitesgehend regionale Produkte Verwendung und der Geschmack der "Brabanter Krapferl" ist seit jeher der selbe.
Traditionelles Rezept Teigzutaten: Mehl, Butter, Staubzucker, geriebene Walnüsse, Zimt, Eier

Glasurzutaten: Ribiselmarmelade, Kochschokolade, Butter

Zubereitung: Alle Teigzutaten rasch verkneten und 30 Minuten rasten lassen. Anschließend runde Formen ausstechen und bei 150°C Heißluft ca. 25 Minuten lang backen. Nachdem die Kekse ausgekühlt sind, werden jeweils zwei Kekse mit Ribiselmarmelade zusammengesetzt, mit Schokoladenglasur überzogen und mit geriebenen Walnüssen bestreut. Zum Schluss wird noch eine kandierte Kirsche in die Mitte gesetzt.